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Pickleball Regeln einfach erklärt

Wer neu bei Pickleball ist, stößt schnell auf ein paar Begriffe, die anfangs verwirren: Double-Bounce-Regel, Küche, Non-Volley-Zone. In diesem Artikel gehen wir die Kernregeln Schritt für Schritt durch, akkurat und ohne unnötige Fachsprache.

Geschrieben vonTeam Custom Your Pickleball

Pickleball Regeln: Spielfeld mit Non-Volley-Zone und Netz

Pickleball hat relativ wenige Regeln, aber ein paar davon sind entscheidend für das Spielverständnis. Wer diese Kernregeln einmal verstanden hat, kann direkt mitspielen. Hier gehen wir jede davon einzeln durch.

Die wichtigsten Regeln auf einen Blick

RegelKurz erklärt
AufschlagVon unten, diagonal ins gegnerische Feld
Double-Bounce-RegelReturn und der Ball danach müssen erst aufspringen
Non-Volley-Zone (Küche)2,13 m breiter Bereich am Netz, kein Volley erlaubt
ZählweiseBis 11 Punkte, mit mindestens 2 Punkten Vorsprung
PunkteNur die aufschlagende Seite kann punkten

1. Der Aufschlag

Der Aufschlag erfolgt von unten (underhand), der Schläger trifft den Ball unterhalb der Hüfte. Der Ball muss diagonal über das Netz ins gegnerische Aufschlagfeld gespielt werden, genau wie beim Tennis. Der Aufschlag darf nicht in der Non-Volley-Zone landen.

2. Die Double-Bounce-Regel

Das ist die Regel, die Einsteiger am häufigsten überrascht. Nach dem Aufschlag muss die returnierende Seite den Ball erst aufspringen lassen, bevor sie ihn zurückschlägt (das ist der erste Bounce). Danach muss auch die aufschlagende Seite diesen Return erst aufspringen lassen, bevor sie ihn zurückschlägt (der zweite Bounce). Erst danach dürfen beide Seiten den Ball auch direkt aus der Luft spielen (volleyen).

Der Sinn dieser Regel: sie verhindert, dass die aufschlagende Seite sofort ans Netz stürmt und mit einem Volley-Angriff dominiert. Dadurch bleiben die Ballwechsel länger und taktischer.

3. Die Non-Volley-Zone, die "Küche"

Direkt am Netz liegt auf beiden Seiten ein 2,13 Meter breiter Bereich, die Non-Volley-Zone, im Spieler-Jargon oft "Küche" genannt. In diesem Bereich darf niemand einen Ball volleyen, das heißt, direkt aus der Luft schlagen, ohne dass er zuvor aufgesprungen ist. Man darf die Zone betreten, um einen bereits aufgesprungenen Ball zu spielen, aber nicht, um einen Volley auszuführen.

Diese Regel verhindert, dass Spieler direkt am Netz stehen und jeden Ball mit einem harten Volley beenden. Sie ist einer der Hauptgründe, warum Pickleball taktisch interessant und für weniger athletische Spieler gut spielbar ist.

4. Zählweise: Spiele bis 11

Eine Partie wird normalerweise bis 11 Punkte gespielt, wobei das gewinnende Team mindestens 2 Punkte Vorsprung haben muss. Steht es also 10:10, geht das Spiel weiter, bis eine Seite mit 2 Punkten Abstand gewinnt (zum Beispiel 12:10).

Wichtig: nur die aufschlagende Seite kann einen Punkt erzielen. Gewinnt die returnierende Seite den Ballwechsel, bekommt sie keinen Punkt, sondern das Aufschlagrecht wechselt.

5. Seitenwechsel und Aufschlagreihenfolge

Im Doppel wechselt der Aufschlag zwischen den beiden Spielern eines Teams, bevor das Aufschlagrecht an das gegnerische Team übergeht (mit Ausnahme des allerersten Aufschlags einer Partie). Nach einem gewonnenen Satz wechseln beide Teams die Spielfeldseite.

Kurz zusammengefasst

Aufschlag von unten und diagonal, Double-Bounce-Regel beachten, nicht volleyen in der Küche, bis 11 Punkte spielen mit 2 Punkten Vorsprung, und nur die aufschlagende Seite punktet. Mit diesen fünf Punkten im Kopf kannst du direkt mitspielen und den Rest in der Praxis lernen.

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Häufig gestellte Fragen